COLD-IPO Projekte

Für mittelständige brasilianische Unternehmen ist das Cold-IPO eine preiswerte Möglichkeit sich zu kapitalisieren.

Aus aktuellem Anlass, stellen wir klar, dass Zweck dieser Seite ist, interessierten Unternehmen unsere Vorgehensweise vorzustellen. Deswegen ist uns hier Transparenz wichtig.

Es ist nicht Absicht dieser Seite, noch liegt es in unserem Interesse, Kurse von hier genannten Unternehmen zu beeinflussen.

Da hier klar dargestellt wird, und auch in der vorhergien Version dieser Seite wurde, dass das Einbringen eines neuen Unternehmens durch Kapitalerhöhung erfolgt, sollte jedem klar sein, dass selbst die Realisierung unserer Projekte dem Altaktionär keine Kursgewinne bringen. Nach Abschluss können Gewinne aus dem Neuen Unternehmen erfolgen, aber nicht auf Grund des Einbringens, da das Neue Unternehmen, durch Kapitalerhöhung eingebracht wird, es wird also NICHT der AG geschenkt. Warum sollte es auch??? Der Gewinn für den Altaktionär kommt erst dann, wenn das neue Projekt erfolgreich arbeitet.

Ein Cold-IPO wird von uns wie folgt durchgeführt:

1. Erwerb einer 5,xx% Beteiligung an einem interessanten Mantel. Diese Beteiligung wird von uns erworben und finanziert.

2. Nach Erwerb dieser Beteiligung wird der Insolvenzverwalter um Einblick in die Bücher gebeten um eine Due Diligence zu machen, und danach wird entschieden, ob ein Insolvenzplan möglich ist. Ist dies der Fall, wird ein Insolvenzplan erstellt, und Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern eingeleitet.

Sollte der Insolvenzverwalter keinen Einblick in die Bücher gewähren wollen, analisieren wir in Einzelfall, ob wir einen anderen Mantel suchen, oder unser Recht einklagen. Da aber für das weitere Vorgehen ein gutes Verhältnis zum IV wichtig ist, ist eine Klage im Anfangsstadium nur dann sinnvoll, wenn es sich um einen, anscheinende sehr stark unterbewerteten Mantel handelt. In anderen Fällen, suchen wir einen Mantel.

3. Nach Einsicht in die Bücher erstellen wir einen Insolvenzplan, und erhöhen eventuell unsere Beteiligungen. Die Höhe hängt von dem Wert der Aktie ab. Sind wir der Meinung, dass sie unterbewertet ist, kaufen wir, wenn nicht, nicht.

4. Nach Erstellung des Insolvenzplans wird dieser mit den Gläubigern und Insolvenzverwalter verhandelt. Wenn eine Einigung erziehlt wird, wird eine HV einberufen. Die Kosten für Insolvenzplan und HV werden von uns finanziert.

5. Auf der HV stellen wir unseren Insolvenzplan vor, und das neue Geschäftsmodell. Das einzubringende Unternehmen wird IMMER über Kapitalerhöhung durch Sacheinlage eingebracht, in einer Art das die Eigentümer des einzubringenden Unternehmens mind. 65% der verfügbaren Aktien halten (mit Lock up Fristen).Von diesen 65% werden die Honorare bezahlt, die nur im Erfolgsfall anfallen, sodass die Eigentümer keinerlei Ausgaben in Form liquider Mittel haben. Die Eigentümer halten vor dem Cold-IPO 100% eines nicht notierten Unternehmens, nach dem Cold-IPO noch mindestens 52% einer börsennotierten AG.Es fallen keine weitere Kosten an.

Beispiel: Eine AG ist Insolvent, hat 200.000 Aktien die bei 1,00 stehen. Es wird ein Unternehmen eingebracht, das 5.000.000,00 wert ist. Also wird Kapitalerhöhung 1:25 durch Sacheinlage gemacht. Danach halten die Besitzer des Unternehmens 5.000.000 Aktien die Altaktionäre 200.000. Mit einem Teil der 5.000.000 werden die Honorare bezahlt. Diese werden im Einzelfall festgelegt, betragen aber höchstens 20%

6. Da die Idee ja die Kapitalisierung ist, wird nun eine Kapitalerhöhung gegen Barzahlung gemacht, die sich nach dem Bedarf richtet, bei welcher die Besitzer des eingebrachten Unternehmens Ihre Bezugrechte den interessierten Altaktionären zur Verfügung stellen können. Diese KE wird ebenfalls auf der HV vorgestellt, und darüber abgestimmt, und ist selbstverständlich im Preis inbegriffen.

Danach ist das Unternehmen kapitalisiert und börsennotiert, und das Projekt realisiert

Auf dem Weg dahin kann vieles schiefgehen, was sich unserer Kontrolle entzieht. z.B.: Der IV Verwalter kann nicht mitmachen wollen, die Gläubiger können sich querlegen, und die Aktionäre können den Insolvenzplan, oder die Kapitalerhöhung, oder beides auf der HV, ablehnen. Sollte dies passieren, können die Eigentümer des einzubringenden Unternehmens entscheiden, ob wir einen anderen Mantel suchen sollen, oder ob sie das Projekt absagen. Bei Absage fallen keine Kosten für die Eigentümer an.

z.Z. betreuen wir folgende Projekte:

     Vila Europa

Die Vila Europa ist ein Seniorenwohnheim in Balneário Camboriú/SC. Es liegt in einer Idylischen Region, auf einem Berg mit Meerblick. z.Z leben 32 Senioren in diesem Wohnheim. Geplant ist die Vergrösserung und Modernisierung. Ziel des Cold-IPO ist, den Betrieb durch KE günstig zu kapitalisieren.

Die Imobilie ist auf R$ 11.800.000,00 geschätzt, ca 5.000.000,00 Euro.

Zur Zeit liegen die monatlichen Einnahmen bei 40.000,00 Euro. Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten, wird sich dieser Wert verdreifachen, nach der Vergrösserung nochmal verdoppeln.

Das Projekt läuft weiter, wir sind im Zeitplan. HV ist für Dezember 2012 geplant.

     EKx

In diesem Projekt ist unsere Kanzelei Partner. Hier wird ein Prozessfinanzierer der besonderen Art an die Börse gebracht. Er wird 3 Bereiche der Prozessfinanzierung abdecken: 1. Den traditionellen Schadensersatzbereich,in welchem die AG den Prozess finanziert und am Ende zwischen 20-40% der Entschädigung erhält.

Zur Zeit hat die Kanzelei aus Schadensersatzklagen erwartete Honorare von R$ 2.000.000,00. Diese Forderungen werden komplett der AG, zum Preis von einer Aktie, überschrieben. Als Anreiz. Die Kanzelei wird 65% der Aktien halten, sodass diese Überschreibung so oder so der zum Grossteil der Kanzelei zufliesst.Ohne Überschreibung fallen 27,5% Steuern an. Unter diesen Vorraussetzungen ist es einfach, den anderen Aktionären Geschenke zu machen. Entweder denen, oder dem Staat.

2. Imobilienprojekte: Viele Besitzer von Imobilien haben diese zwar, haben aber keinen Besitztitel, da die Imobilien durch (legale) Besetzung erworben wurde. Oder sie besitzen Landflächen die zu Bauland gemacht werden sollen. Dies ist, in Brasilien, rechtlich problemlos möglich, es müssen allerdings, kostspielige Auflagen erfüllt werden. Kosten die der Besitzer oft nicht tragen kann. Das ist dann Sache der AG, die diese Kosten übernimmt und zwischen 40-50% des Baulandes bekommt. Die Socios der Kanzelei bringen als Sacheinlage einen Teil Ihrer privaten Imobilien im Wert ein.

3. Vorfinanzierung/Kauf von Forderungen: Oft haben Klienten Ansprüche die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, oder garantiert durchsetzbar sind. Allerdings dauert der Prozess Jahre, und der Klient braucht jetzt Geld.Die AG Kauft nun diese Ansprüche, je nach Risikoklasse, für 10-40% der Forderung, zahlt den Klienten direkt aus und erhält nach 2-5 Jahren den vollen Betrag, plus 1% Zinsen und Inflationsausgleich von Beklagten. Kann natürlich nur bei hoher Bonität des Beklagten durchgeführt werden.

Klienten sind vorhanden. Umsatz aus dem Imobilienbereich wird fürs erste Jahr auf 15.000.000,00 R$ geschätzt. Gewinn 30%

HV ist für Dezember 2012 geplant.